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Maut in Florida: Preise zum 1. Juli erneut gestiegen

Die Maut in Florida ist zum 1. Juli 2026 wieder etwas teurer geworden. Der Bundesstaat passt seine Mautgebühren jedes Jahr automatisch an die Inflation an, deshalb sind die Preise auf der Florida Turnpike und den meisten anderen Mautstraßen erneut leicht gestiegen. Die einzelnen Beträge ändern sich nur um Cent, über einen ganzen Roadtrip summiert sich das aber.

Wichtiger als die Erhöhung selbst ist für dich, wie du überhaupt bezahlst. Die meisten Mautstraßen und Brücken in Florida sind inzwischen komplett elektronisch und bargeldlos, darunter die Florida Turnpike und die Strecken rund um Orlando und Miami. Auf einigen wenigen großen Straßen kannst du zwar noch bar zahlen, verlassen solltest du dich darauf aber nicht. In der Regel zahlst du über den elektronischen SunPass, per Toll-by-Plate (eine Kamera erfasst das Kennzeichen, die Rechnung kommt später mit Aufschlag) oder über das Mautprogramm deiner Mietwagenfirma.

Genau da lauert die Kostenfalle. Anbieter wie Hertz verlangen für ihren PlatePass rund 10 US-Dollar pro Tag, an dem du eine Mautstraße nutzt, zusätzlich zu den Tolls selbst. Bei Enterprise werden bis zu knapp 5 US-Dollar pro Tag fällig, teils sogar an Tagen ganz ohne Mautfahrt. Bei zwei Wochen Urlaub kommt so schnell mehr zusammen als die eigentliche Maut.

Es geht auch günstiger. Wer am Flughafen Orlando einen Wagen mietet, bekommt über den Central Florida Expressway den kostenlosen Visitor Toll Pass, einen Anhänger für den Rückspiegel, der landesweit gilt und die teuren Tagesgebühren spart. Die genauen Preise und Programme unterscheiden sich je nach Anbieter und können sich ändern. Prüfe die Mautzahlung deshalb am besten schon vor der Abfahrt.