Es ist sieben Uhr morgens, im Frühstücksraum summt ein Waffeleisen, und neben dem Kaffee steht eine Schale mit Rührei. So sieht Frühstück im US-Hotel in vielen Häusern aus. In anderen steht nur ein Korb mit Gebäck bereit, und in manchen gibt es gar nichts, außer einer Rechnung, wenn du im Hotelrestaurant isst.
Welche Variante dich erwartet, hängt vom Hotel ab und lässt sich vor der Buchung herausfinden. Hier steht, was die Begriffe bedeuten, welche Hotelketten das Frühstück im Preis haben, wann es extra kostet und wann sich ein Diner im Ort mehr lohnt.
Das Continental Breakfast ist die leichte Variante. Dazu gehören meist Gebäck, Brot oder Toast, Cerealien, Obst, Kaffee und Saft. Warme Gerichte wie Eier oder Bacon sind damit in der Regel nicht gemeint.
Du findest es oft in einfacheren Hotels und Motels. Wer ein ausgiebiges Frühstück erwartet, wird dort satt, aber nicht begeistert. Als schneller Start vor einer langen Autofahrt reicht es oft völlig.
Das Full Breakfast, auch American Breakfast genannt, ist die warme und deftige Variante: Eier, Bacon oder Würstchen, Bratkartoffeln, dazu oft Pancakes oder Waffeln. Im Hotel gibt es das entweder als Buffet, dann spricht man von einem Hot Breakfast, oder als Bestellung im Hotelrestaurant.
Wie du deine Eier bestellst und was ein Short Stack ist, steht im Beitrag Frühstück in den USA.
Bei vielen Hotelketten der Mittelklasse gehört ein warmes Frühstück fest zum Zimmerpreis. Auf den Seiten der Marken steht es als kostenloses Frühstück:
Anders sieht es bei Courtyard und Hilton Garden Inn aus. Dort gibt es ein Café oder Restaurant, in dem du das Frühstück bezahlst. Bei Hilton Garden Inn lässt sich ein Frühstückspaket vorab dazubuchen. Auch große Stadthotels und Luxushäuser berechnen das Frühstück oft extra.
Die Regeln gelten für die Marke, einzelne Häuser können abweichen. Auf der Seite deines Hotels unter „Dining” oder „Restaurant” steht, was dich erwartet.
Das kostenlose Frühstück ist fast immer ein Buffet zum Selbstbedienen. Du holst dir einen Teller, nimmst, was du magst, und setzt dich in den Frühstücksraum. Warme Gerichte stehen in Warmhaltebehältern, dazu gibt es Brot, Joghurt, Obst, Kaffee und Saft. Manche Häuser haben ein Waffeleisen, an dem du dir deinen Teig selbst backst.
Die Zeiten legt jedes Hotel selbst fest, das Frühstück endet häufig gegen zehn Uhr. Wer spät dran ist, steht danach vor leeren Warmhaltebehältern. Am Tag der Abreise lohnt sich deshalb der Blick auf die Uhrzeit, besonders wenn der Flug früh geht.
Bei der Buchung steht oft Breakfast included oder Free Breakfast. Das heißt, das Frühstück ist im Zimmerpreis enthalten. Bei vielen Raten und Buchungsportalen gibt es zwei Preise für dasselbe Zimmer, einen mit und einen ohne Frühstück. Schau deshalb bei der Buchung genau hin, welche Rate du wählst.
Dazu kommen Gebühren, die im Zimmerpreis nicht auftauchen, wie im Beitrag Resort Fees in Florida beschrieben. Prüf daher den Gesamtpreis und nicht nur die Zeile mit dem Frühstück.
Isst du im Hotelrestaurant, zahlst du das Frühstück extra. Bei Room Service, also Essen aufs Zimmer, kommen oft Liefer- und Servicegebühren dazu, manchmal wird das Trinkgeld gleich auf die Rechnung gesetzt. Schau deshalb auf die Rechnung, bevor du zusätzlich Trinkgeld gibst.
Beim kostenlosen Selbstbedienungsfrühstück wird in der Regel kein Trinkgeld erwartet. Wird dir am Tisch serviert, gilt die Regel aus dem Beitrag Trinkgeld im Restaurant.
Gibt es im Hotel kein Frühstück im Preis, lohnt der Blick in die Umgebung. Diner, Cafés und Frühstückslokale servieren morgens ein warmes Frühstück, oft als Kombi zu einem festen Preis. Für einen schnellen Start reichen auch Kaffee und ein Bagel von unterwegs. Welche Ketten es gibt, steht im Beitrag Frühstück in den USA.
Frühstück im US-Hotel ist kein Standard, sondern Ketten- und Hausregel. Hotels der Mittelklasse wie Hampton, Holiday Inn Express oder Hyatt Place haben es meist im Preis, Stadthotels und Luxushäuser berechnen es oft extra, und einfache Motels bieten oft nur ein Continental Breakfast. Wir würden vor der Buchung den Dining-Bereich des Hotels ansehen und die Rate mit und ohne Frühstück vergleichen.
Wer vorher nachsieht, was im Preis steckt, startet satt und ohne Überraschung in den Tag.
Das hängt vom Hotel ab. Bei Marken der Mittelklasse wie Hampton, Holiday Inn Express oder Hyatt Place ist ein Frühstück meist im Zimmerpreis enthalten. In Stadthotels, Luxushäusern und bei Marken wie Courtyard oder Hilton Garden Inn bezahlst du es in der Regel extra.
Das Frühstück ist dann im Zimmerpreis enthalten. Viele Hotels bieten dasselbe Zimmer aber auch ohne Frühstück an, deshalb lohnt der Blick auf die gewählte Rate und den Gesamtpreis.
Beim kostenlosen Frühstück zum Selbstbedienen wird in der Regel kein Trinkgeld erwartet. Wenn dich Personal bedient, gilt die Trinkgeld-Regel für Restaurants.
Das legt jedes Hotel selbst fest, und das Frühstück endet häufig gegen zehn Uhr. Die genauen Zeiten stehen auf der Seite des Hotels und meist auch im Frühstücksraum.