Der Everglades Eintritt ist für ausländische Gäste seit dem 1. Januar 2026 deutlich teurer geworden. Jeder Besucher ohne US-Staatsbürgerschaft ab 16 Jahren zahlt jetzt einen Aufschlag von 100 US-Dollar pro Person, zusätzlich zur normalen Eintrittsgebühr. Kinder bis 15 Jahre sind davon ausgenommen.
Grundlage ist eine Anordnung von Präsident Trump vom Juli 2025, die höhere Parkgebühren für Nicht-US-Bürger an elf der beliebtesten Nationalparks vorsieht. Neben den Everglades in Florida betrifft das unter anderem den Grand Canyon, Yellowstone, Yosemite und Zion.
Für eine deutsche Familie summiert sich das schnell. Bisher kostete die Einfahrt in die Everglades 35 Dollar pro Fahrzeug für sieben Tage, egal wie viele Personen im Auto saßen. Zwei Erwachsene zahlen jetzt 35 Dollar plus zweimal 100 Dollar, also 235 Dollar für denselben Besuch. Wer mehrere der betroffenen Parks sehen will, fährt mit dem neuen Jahrespass für Ausländer zu 250 Dollar oft günstiger. Für US-Bürger bleibt der reguläre Jahrespass bei 80 Dollar.
Für Florida-Urlauber heißt das vor allem: den Everglades-Besuch neu durchrechnen und den Aufschlag von Anfang an einplanen. Der benachbarte Big Cypress und der Biscayne National Park verlangen weiterhin keinen Eintritt und sind eine kostenlose Alternative für einen ersten Blick auf die Sumpflandschaft.