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Wie viel ist eine Gallone?

Tanken und Spritverbrauch in den USA einfach erklärt

Spätestens wenn du in Amerika an der Zapfsäule stehst, kommt der Moment, in dem du dich fragst: Moment mal, was genau ist jetzt eigentlich eine Gallone?! Denn in den USA tankst du nicht in Litern, sondern eben in Gallonen. Aber keine Sorge, hier erfährst du alles Wichtige, was du wissen musst, um beim nächsten Tankstopp entspannt zu bleiben und nicht verwirrt auf den Zapfhahn zu starren.

Gallone vs. Liter – Was bedeutet das für dich?

Beginnen wir direkt mit der wichtigsten Info:
Eine US-Gallone entspricht etwa 3,785 Litern.

Für dich heißt das konkret:
Wenn du in Deutschland gewohnt bist, deinen Mietwagen mit etwa 50 Litern zu betanken, füllst du in den USA umgerechnet etwa 13 Gallonen ein. Keine Panik, der Unterschied ist reine Gewohnheitssache – nach wenigen Tankstopps hast du den Dreh raus!

Wie teuer ist Benzin in den USA?

Eine gute Nachricht zuerst: Tanken in den USA ist meist deutlich günstiger als in Deutschland. Zwar schwanken die Preise auch hier je nach Region und Jahreszeit, aber aktuell (2025) zahlst du etwa:

  • 3,50 bis 4,50 USD pro Gallone (je nach Bundesstaat und Lage)

  • Umgerechnet sind das ca. 0,85 bis 1,10 EUR pro Liter.

Florida liegt dabei oft im unteren Mittelfeld.

Tipp: Nutze Tank-Apps wie GasBuddy, um immer die günstigste Tankstelle in deiner Nähe zu finden.

Meilen pro Gallone (mpg) – Den Spritverbrauch verstehen

Noch etwas, das anders ist als in Europa: Der Spritverbrauch wird in den USA nicht in „Liter auf 100 km“ angegeben, sondern in Meilen pro Gallone (mpg).

  • Ein Auto mit einem Verbrauch von 25 mpg kommt also mit einer Gallone Benzin etwa 25 Meilen weit (ca. 40 km).

  • Je höher der Wert, desto besser und sparsamer ist dein Fahrzeug.

Kleiner Spickzettel:

 

US mpgca. l/100 km
20 mpg11,7 l/100 km
25 mpg9,4 l/100 km
30 mpg7,8 l/100 km
35 mpg6,7 l/100 km
40 mpg5,9 l/100 km

Gerade wenn du lange Roadtrips planst (und die machen in den USA besonders Spaß!), lohnt es sich, ein sparsames Auto zu mieten. SUVs und große Vans mögen verlockend sein, aber sie schlucken gerne ordentlich Benzin.

So tankst du in den USA – Schritt für Schritt erklärt

Beim ersten Mal wirkt das Tanken in den USA vielleicht ungewohnt, doch eigentlich ist es total einfach:

  1. Zapfsäule anfahren: Du parkst einfach direkt neben der Zapfsäule („Pump“).

  2. Bezahlen: In den USA bezahlst du in der Regel vor dem Tanken. Entweder an der Zapfsäule mit Kreditkarte oder im Shop, wenn du bar zahlen möchtest. Wenn du an der Zapfsäule bezahlst, gibst du oft eine Postleitzahl ein – bei ausländischen Karten funktioniert oft „00000“.

  3. Zapfhahn auswählen: Du hast meistens drei Optionen:

    • Regular (87 Oktan): Normales Benzin, für fast alle Mietwagen ausreichend.

    • Plus (89 Oktan): Mittlere Variante, kaum nötig.

    • Premium (91 Oktan oder höher): Nur notwendig für Sportwagen oder Luxusautos.

  4. Tankvorgang starten: Zapfhahn einführen, Hebel drücken und fixieren – die Pumpe stoppt automatisch, sobald der Tank voll ist.

Bonus-Tipp: Extra-Cents sparen durch Kundenprogramme!

Wusstest du, dass viele Tankstellen in den USA Kundenprogramme („Rewards Programs“) anbieten, bei denen du sofort sparen kannst? Besonders bei großen Ketten wie Shell, Mobil, Chevron oder BP lohnt es sich, eine kostenlose Registrierung durchzuführen. Dabei bekommst du oft direkt beim ersten Tanken einen Rabatt zwischen 5 und 10 Cent pro Gallone.

Die Anmeldung klappt in der Regel einfach und schnell direkt per App oder auf der Webseite der Tankstellenmarke – idealerweise erledigst du das schon vor deiner Reise bequem von zu Hause aus. Vor Ort zeigst du dann einfach deinen QR-Code oder gibst an der Zapfsäule deine registrierte Telefonnummer ein.

Persönlicher Tipp:
Die Shell Fuel Rewards App ist besonders beliebt bei Reisenden, denn du sparst sofort 5 Cent pro Gallone – und das bei jedem Tankvorgang!

Sprit sparen auf deinem Roadtrip – einfache Tipps:

  • Geschwindigkeit beachten: Höhere Geschwindigkeiten bedeuten deutlich höheren Verbrauch. Bleib entspannt – besonders in Florida oder Kalifornien, wo sowieso viele Tempolimits gelten.

  • Cruise Control nutzen: Die Tempomat-Funktion reduziert den Verbrauch auf langen Strecken erheblich.

  • Klimaanlage clever nutzen: Gerade in Florida ist eine Klimaanlage ein Muss, doch eine zu tiefe Einstellung erhöht den Verbrauch deutlich. Finde eine angenehme Balance.

Wichtige Hinweise zum Tanken in den USA:

  • Keine Diesel-Panzer: Fast alle Mietwagen in den USA tanken normales Benzin (Regular Unleaded). Dieselautos sind extrem selten – achte darauf, das richtige Benzin zu wählen!

  • Selbstbedienung ist Standard: Bis auf wenige Ausnahmen (zum Beispiel im Bundesstaat New Jersey) tankst du deinen Wagen in den USA immer selbst. Keine Sorge, du gewöhnst dich schnell daran!

Fazit – Alles halb so wild!

Wenn du einmal verstanden hast, wie das System funktioniert, ist das Tanken in den USA kinderleicht und dazu meistens günstiger als in Deutschland. Die Umstellung auf Gallonen und Meilen pro Gallone hast du nach den ersten Tagen bereits verinnerlicht – und dann bleibt nur noch eines übrig: Deinen Roadtrip in vollen Zügen genießen!

In diesem Sinne: Gute Fahrt und entspanntes Tanken!