Gute Nachrichten für alle, die im Herbst nach Florida fliegen. Die US-Wetterbehörde NOAA hat ihre Prognose für die Hurrikan-Saison 2026 am 6. August aktualisiert und die Wahrscheinlichkeit einer unterdurchschnittlichen Saison von 55 auf 75 Prozent angehoben. Erwartet werden nur noch 7 bis 13 benannte Stürme, davon 2 bis 6 Hurrikane und höchstens 2 schwere ab Kategorie 3. Zum Vergleich, eine durchschnittliche Saison bringt 14 benannte Stürme und 7 Hurrikane.
Der Grund ist ein sich kräftig aufbauender El Niño im Pazifik, der die Sturmbildung im Atlantik dämpft. Die Zwischenbilanz passt dazu, bis Ende August gab es mit Arthur und Bertha erst zwei benannte Tropenstürme und noch keinen einzigen Hurrikan. Träfe die Prognose ein, wäre es erst die zweite Saison seit zehn Jahren ohne überdurchschnittliche Aktivität.
Für Florida-Urlauber heißt das, die günstige Nebensaison im September und Oktober sieht in diesem Jahr ungewöhnlich entspannt aus, ausgerechnet rund um den statistischen Höhepunkt der Saison am 10. September. Ganz ohne Vorsicht geht es trotzdem nicht, denn die NOAA betont selbst, dass die Prognose keine Landfall-Vorhersage ist. Auch in einer ruhigen Saison kann ein einzelner Sturm Florida treffen. Flexibel stornierbare Unterkünfte und ein Blick auf die Umbuchungsregeln der Airline bleiben deshalb die beste Absicherung. Die vollständige Prognose findest du bei der NOAA.